Trotz Sanktionen finden sich Schweizer Komponenten von Unternehmen wie Huber+Suhner und der Lemo Group in russischen Waffen, die in der Ukraine eingesetzt werden. Die Untersuchung eines US-amerikanischen Menschenrechtsaktivisten ergab, dass 322 Schweizer Komponenten in russischen Raketen, Drohnen und anderen Waffensystemen identifiziert wurden, wobei viele Komponenten in Asien oder anderen europäischen Ländern hergestellt und über Zwischenhändler in Hongkong geliefert wurden. Schweizer Unternehmen behaupten, dass sie ihre Geschäfte mit Russland eingestellt haben, aber Kritiker sagen, dass strengere Durchsetzung und umfassendere Sanktionen erforderlich sind, um die Umleitung von Technologie für militärische Zwecke nach Russland zu verhindern.